But first eating

But first eating

Warum kein Haggis, wo es doch DAS Nationalgericht Schottlands ist? Haggis ist ein, mit Herz, Leber, Lunge, Zwiebeln und Hafermehl, gefüllter Schafsmagen. Als Vegetarier fällt diese Art von „Ich lerne ein neues Land kennen“ also flach. Essen muss ich trotzdem und ich war positiv überrascht vom kulinarischen Angebot in Edinburgh.

Gelandet sind wir nach unserem Flug mit jet2.com ab Wien an einem Montag gegen 17 Uhr in der schottischen Hauptstadt. Per Taxi ging es in unser Guesthouse und um 18 Uhr knurrte schon der Magen. Nachdem ich und meine Mitreisende beide absolute Genussmenschen sind, war Nahrungsaufnahme ein wichtiges Thema während unser Reise. Wohl auch deshalb weil wir uns beide mit leerem Magen gegenseitig angegrantelt haben. Ja ich gehöre zu jener Sorte Mensch, die fressgrantig wird wenn man sie nicht regelmäßig füttert. In Edinburgh ist aber schnell Abhilfe geschafft, da es gefühlt an jeder Ecke ein Café, Pub oder Restaurant gibt.

Spannende Kreationen mit Wohnzimmerflair

Das Restaurant Apirary liegt ca. 10 Gehminuten außerhalb vom Zentrum und war am ersten Abend unser perfekter kulinarischer Auftakt. Bunt gemixtes Mobiliar, schummriges Licht, eine Bar und die blaue Wand mit vielen Bildern machten ein typisches Wohnzimmerflair. Die Küche kocht international und etwas ausgefallen, mit einigen vegetarischen Optionen. So gab es bei mir lauwarmen Halloumi Salat, danach ein Quinoatürmchen mit gegrilltem Gemüse und zum Abschluss einen Schokobrownie mit geräuchertem Chilieis. Das Restaurant ist übrigens berühmt berüchtigt für seine speziellen Eiskreationen.

Fine Dining mit Ausblick

Den zweiten Abend hieß es fine dining with a view. Das Restaurant Tower, kann sich mich dem klingen Beinamen rooftop schmücken, liegt es hoch oben im National Museum of Scotland. In elegant-schicker Atmosphäre speisen wir also inklusive perfektem Blick auf Edinburgh Castle. Die Gerichte sind frisch, saisonal angepasst, ausgefallen und hochpreisiger. Signature Dish ist das Steak bzw. die Austern. Als Vegetarier kommt man nicht zu kurz. Vom Ziegenkäse Panna Cotta mit roter Beete, getrüffelte Gnocci, eine herrliche Käseauswahl und noch einiges mehr fanden sich im Menü.

Thaifood trifft viktorianisches Ambiente

Am dritten Abend hatten wir Lust auf asiatisches Essen und befragten kurzerhand tripadvisor. Das Nok’s Kitchen hätten wir ansonsten wohl nie gefunden. Das kleine Thai Restaurant liegt in einer Seitengasse im Zentrum und überrascht mit der viktorianischen Inneneinrichtung Stil. Schon beim Betreten war klar, die Bewertungen lügen nicht. Das Restaurant war voll bis auf den letzten Platz und an der Bar warteten wir gemeinsam mit zwei anderen Pärchen auf einen freien Tisch. Ein Glas Wein später schon hatten wir ein Plätzchen für uns. Das Essen war frisch, scharf und gut gewürzt. Einfach yummy und wird auch von uns auf tripadvisor definitiv weiterempfohlen.

Wiskey & Haggis

Nein ich bin nicht zum Fleischfresser mutiert in Edinburgh. Nach einer Führung im Whisky Experience – einem Museum rund um Whisky – geht es zum Lunch oder Dinner am besten ins hauseigene Restaurant Amber. Dort gibt es typisch schottisches Essen, natürlich auch das Nationalgericht Haggis und das sogar abgewandelt in Veggie-Form. Bekannt ist das Restaurant auch für seine SCOTTISH TAPAS, eine bunt gemischte Auswahl vom Küchenchef nach dem Motto Lass dich überraschen. Weinbegleitung war gestern. Im Amber trinkt man am bestem Whisky. Das Personal berät einen gerne.

High Tea & Scones

Neben Haggis sind Scones ein absolutes Must-Eat in Schottland. Wir konnten das Hefegebäck, das einem Brioche ähnelt, in der Patisserie Valerie probieren. Dort lockt außerdem vieles anderes süßes Teufelszeug. Das Café liegt übrigens gleich neben dem Café the Elephant House. Dort fand Harry Potter seinen Anfang, denn J. K. Rowling schrieb hier die ersten Seiten der Harry Potter Geschichte.

Zum Glück ist Edinburgh eine Stadt, die man zu Fuß erkundet und so machten sich die Kalorien nicht auf unseren Hüften breit.

Wichtige Informationen

Willst Du mehr über Edinburgh wissen? Dann schau doch mal bei Silvia schreibt vorbei.

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