Mädelstrip mit Einhorn

Mädelstrip mit Einhorn

3:30 Uhr morgens: Gähnend ribble ich mir den letzten Schlaf aus den Augen, schlüpfe in meine bequemsten Jogginghosen und unternehme den Versuch, zu dieser nachtschlafenden Zeit einen halbwegs ansehnlichen Menschen aus mir zu machen. Mein Spiegel gibt sein OK, na dann, eine Alternative hätte es aber sowieso nicht gegeben! Denn mit lange schlafen wär’s heute sowieso nix, denn es ist Mädelsurlaub angesagt. Wir fahren mit dem Auto und einem Einhorn in Urlaub!

Kroatien, die tollen Strände und das herrliche Meer – von Istrien bis Dalmatien – liegen in diesem Sommer ja mächtig im Trend, und genau dort fahren wir hin. Nur fünfeinhalb Stunden Autofahrt, zwei Grenzkontrollen und heißt’s nur noch: relaxen und entspannen. Ich höre „meinen“ Liegestuhl am Adria-Kiesstrand bereits laut rufen und ich „schmecke“ auch bereits Sommer, Sonne und den ersten fruchtigen Cocktail am Gaumen. Ein paar Stunden wird’s aber noch dauern, bis meine Urlaubs-Tagträume wahr werden, denn jetzt geht es erst mal zum vereinbarten Treffpunkt – eine Tankstelle an einer großen Wiener Ausfahrtsstraße. Und weil unsere neunköpfige Mädels-Urlaubsclique nicht in ein einziges Auto passt und weil auch nicht alle Neune über einen eigenen PKW verfügen, stellte uns die Urlaubsplanung fahrtechnisch wie organisatorisch vorab vor eine größere Herausforderung. Keine der Mädels mit eigenem PKW verfügt nämlich über einen der Dimension Minibus, also suchten wir nach einer Lösung und wurden für unser „Autofahr-Problem“ bei Sunny Cars fündig. In drei sportlichen Flitzern, bestens versichert und ausgestattet, stand der Fahrt nach Novigrad ins kleine, bereits gebuchte und direkt am Meer gelegene Appartement reisetechnisch nichts mehr im Weg. Außer vielleicht …

Vorbereitung mit Hindernissen

Eine Woche vor unserer Abfahrt gab’s dann noch eine letzte gemeinsame Urlaubssitzung. Man braucht ja so etwas wie einen Reiseplan, eine Checklist, auf jede von uns „ihre“ unverzichtbaren Gebrauchsgegenständen – was Mädels im Urlaub halt alles so brauchen oder auch nicht – auflisteten. Manches, was sich darauf fand, erschien mir anfangs zwar ein wenig schräg, doch erwies sich jedes vermeintlich noch so „unnötige“ Teil letztlich doch sehr wertvoll: Eine Nespresso-Maschine mit entsprechend ausreichender „Kapsel-Munition“ in den buntesten Farben, eine 1-Liter-Sojasauce-Flasche – sorry, ich bin „süchtig“ nach der chinesischen Würze und unleidlich wenn ich sie nicht habe, zwei Liegestühle, Putzmaterial – ja wir sind saubere Mädels – und zwei riesige aufblasbare Einhörner komplettierten unser „kleines“ Gepäck. Viel mehr hätte in die Kofferräume eh nicht mehr reingepasst, also Deckel zu und auf nach Kroatien. Wir kommen!

Mit David Bowie in die Sonne!

Im Konvoi und mit Walkie-Talkies ausgestattet, geht es also frühmorgens los – man will ja nicht im Stau an der Grenze stehen. Und damit sind wir jetzt am Anfang dieser Geschichte, denn, was für Frühaufsteher normaler Alltag und demzufolge auch kein größeres Problem darstellt, führt mich an meine sprichwörtlichen Grenzen. Zwar bin ich rechtzeitig zur Abfahrtszeit wach, kann aber, wie ich’s mir auch fix vorgenommen habe, während der Autofahrt die Augen kaum offenhalten. Na, zum Glück bin ich nur Beifahrer. Und so schlafe ich mich durch ganz Österreich und auch durchs kleine Stückchen Slowenien, das wir bis zur Grenze zu Kroatien durchqueren – und erst hier kitzeln mich die ersten Sonnenstrahlen wach. Um keine Sekunde zu früh, denn das Meer ist schon in Sichtweite, es blinzelt uns schon keck zwischen Baumwipfeln entgegen.

Fenster runter, Musik voll aufdrehen und singen, so laut es geht. Wir kichern und kudern und genießen die Fahrt entlang dieses grandiosen Küstenabschnitts, ja Kroatien gefällt. Und dann sind wir auch schon da, David Bowies schmettert „Heroes“ aus den Boxen, wir parken unseren Fuhrpark unter schattigen Pinien und beziehen mit Nespresso-Maschine und Einhörnern unser Domizil im entzückenden Novigrad. Ein tiefblauer Himmel, eine strahlende Sommersonne mit 30 Grad Wärme, Herz was willst Du mehr? Wir bummeln durch die Altstadt, schlürfen in einer chilligen Bar bunte Cocktails, essen herrlichen luftgetrockneten Schinken und würzigen Käse und lassen uns die Sonne auf unserer Eikin-Körper scheinen. Ja, das werden coole und unbeschwerte Tage ganz unter Mädels und nur mit „Einhörnern“ am Strand von Novigrad

Wichtige Informationen

Von Wien bis Novigrad sind es ungefähr 525 Kilometer, die Fahrzeit beträgt rund fünf Stunden. Auf der gesamten Strecken fallen Mautgebühren an. Den Mietwagen, bestens organisiert von Sunny Cars, haben wir in Wien am Hauptbahnhof übernommen und dort auch retourniert. Die Kosten für einen Mitteklassewagen knapp 400€ für eine Woche.

Tipps & Tricks rund um den Mietwagen

  • Den Mietwagen am besten rechtzeitig vorab buchen, so ist die freie Auswahl noch garantiert.
  • Die Grenzübertritte in die Nachbarländer unbedingt anmelden, sonst erlischt der Versicherungsschutz!

Reiseroute:

Nützliche Links:
Hier geht’s zu Sunny Cars – www.sunnycars.at
Auf nach Kroatien – www.kroatien.at

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