Mein Schiff – eine eigene Welt

Mein Schiff – eine eigene Welt

Gestern hieß es also erstmals für die Mein Schiff 6 auf ihrem „other way to USA“ Leinen los, wir stachen von Hamburg mit Ziel Zeebrugge in See. Der belgische Hafen mit dem nahegelegenen bekannten Nordsee-Badeort Plankenberge und dem 16 Kilometer entfernten Brügge, liegt allerdings nicht ums Eck, und weil’s auf Kreuzfahrten ja auch Tradition ist, steht auch auf der Mein Schiff Überfahrt nach Amerika zu Beginn der Reise erstmal ein Seetag am Programm. Eigentlich perfekt, denn so habe ich Gelegenheit und ausreichend Zeit - ich bin ja nicht alleine hier unterwegs - mich mit dem „Boot“ ein wenig näher zu befassen.

Logbuch – Eintrag 2

Vorweg: Stress gibt es hier keinen, außer man macht ihn sich. Ich nicht, ich genieße meine Freiheit für viel Zeit und lasse mich treiben. Kein Wecker, der mich frühmorgens aus dem Bett läutet, kein hastig verschlungenes und altbackenes Frühstückskipferl mit kaltem Kaffee to go und auch den gewohnten frühmorgendlichen Blick aufs iPhone verschiebe ich auf später. WLAN gibt’s, eh klar, am Schiff, verrechnet wird am Ende der Reise übers Bordkonto.

Mein Tag beginnt mit ausgiebiger Körperpflege und einer entspannenden Dusche im zwar kleinen aber klug angelegten Badezimmer. Mit viel Stauraum für meinen bei „Budni“ in Hamburg gekauften „Beauty-Krimskrams“, wie das Raumkonzept meiner „Krabbe“ – so der Name des Kabinendecks – ein durchdachtes ist. Müssen doch auf der Mein Schiff 6 bei Vollauslastung, und die haben wir auf dieser Reise, 2.534 Passagiere untergebracht werden. Und so man nicht in einer der feinen Suiten logiert, sondern in einer von gesamt 963 Balkonkabinen, darf man auch keine schwimmende Reitschule erwarten. Braucht man aber eh nicht und stört auch nicht wirklich, denn, außer zum Schlafen, verbringt man hier eigentlich nicht viel Zeit. Da ist aber alles, was man fürs Gemütlichsein braucht, und um seine sieben Zwetschken zu verstauen. Zwei Kästen für hängende und liegende Klamotten, Regale oben und unten, jede noch so schmale Lücke wurde verbaut, ein weiches kuscheliges Bett mit meiner obligaten „Zusatzportion“ Polster, eine Couch, die dem gegebenenfalls mitreisenden Kind als Bettchen dient, ein Schreibtisch mit vier Steckdosen – weil mein iPhone irgendwann doch Nahrung benötigt, eine Nespresso-Maschine und am Balkon zwei Liegesessel mit kleinem Tischchen und Aschenbecher – für jene, die sich abends vielleicht eine gute kubanische Zigarre gönnen oder ihre Glimmstängel genießen wollen. Auf eine Minibar hat man – wohl aus Platzgründen – verzichtet.

Orientierung, was ist das?

Links, rechts, vorne, hinten – was einfach klingt, ist an Bord eines Schiffes eine ziemliche Herausforderung. Was auch viel mit der Seemannssprache zu tun hat. Backbord ist, wo der Daumen links, Steuerbord wo selbiger rechts ist und Bug und Heck sagt man am Schiff zu vorne und hinten. Hat man als waschechte Landratte diese Unterscheidung dann zumindest theoretisch kapiert, muss das nicht zwingend auch richtige Orientierung bedeuten. Ich hab daher mein eigenes Leitsystem entwickelt, etwaige verwechslungtechnisch bedingte Mehrkilometer nehme ich sportlich, was dem Körper bei dem riesigen kulinarischen Angebot auf der Mein Schiff 6 – davon später – sowieso nicht zum Nachteil gereichen kann. Bug, also hinten, ist für mich dort, wo es Futter gibt, und das vordere Ende des Schiffs oder das Heck ist, wo ich eben dieses wieder abtrainiere bzw. mich den Spa- und Wellnessfreuden hingebe. Dazwischen liegen noch viele weitere Hotspots, wie die Shoppingmeile „Neuer Wall“, das Casino mit echtem Black-Jack Spiel, das „Nest“ für Babys und für coole Kids die „Insel der Seeräuber“ oder die LUMAS Galerie für Fotofreaks – wie auch in einer bin. Allesamt ziemlich coole Locations hier auf der Mein Schiff 6, von denen es aber noch einige mehr gibt und an denen man beim abendlichen Flanieren über die Decks sowieso automatisch vorbei kommt.

Ich bin gerade mal knapp 24 Stunden an Bord und habe mit der Café Bar bereits (m)ein erstes Lieblingsplatzerl gefunden. Hier werde ich als erklärter Koffein-Junkie während der nächsten zwei Wochen wohl oft vorbeischauen, auch, weil’s hier zu jedem Espresso oder Ristretto feinste hausgemachte Pralinen dazu gibt. Man gönnt sich ja sonst nichts! Wie man sich hier noch in der angeschlossenen Thalia-Leselounge durch Stephen Kings „Es“ oder gemütlichere Bestseller schmökern kann. Morgen gehört dann mir das Schiff, warum? Logbuch-Eintrag Teil 3 lesen!

Facts & Figurs zur Mein Schiff 6

Länge: 295,3 Meter
Breite: 35,8 Meter
Tiefgang: 8,05 Meter

Decks: 15
Fläche Außendeck: 17.895 qm
Crew: 1.030 Personen/40 Nationalitäten (zur Zeit der Fahrt von Hamburg nach New York waren zehn Mitarbeiter aus Österreich an Bord)

Kabinen: 1.267 gesamt – 64 Junior Suiten, 16 Suiten, 963 Balkonkabinen (4 barrierefrei), 127 Innenkabinen (2 barrierefrei), 97 Außenkabinen (4 barrierefrei)

Restaurants & Bistros: 11

Bars & Lounges: 14

Diamant Service – exklusiver 24h – Getränke- & Snackservice

Mehr zum Mein Schiff 6 findest Du auf der neuen Website von TUI Cruises unter www.tuicruises.com/mein-schiff-6

Alle gekennzeichneten Bilder in der Galerie wurden mit der DxO ONE aufgenommen.

Wichtige Informationen

Auf Instagram posten wir täglich Eindrücke dieser Reise, welche mit der DxO ONE, einer perfekten TRAVELBRUNO Kamera, aufgenommen werden. Aber auch auf Facebook bist Du live dabei, wenn TUI Cruises erstmals in die USA geht.

Infos zu TUI Cruises und dem Premium Alles Inklusive Konzept, sowie aktuelle Positionen der Mein Schiff Flotte, findest Du unter www.tuicruises.com.

Links zu Partner von TUI Cruises:
LUMAS: www.lumas.com
Thalia: www.thalia.at
Café Intención: www.cafe-intencion.com
Tim Raue: www.tim-raue.com
Paul Mitchell: www.paulmitchell.com

zurück zur Übersicht