Rauf auf’s Wakeboard – rein ins Wasser!

Rauf auf’s Wakeboard – rein ins Wasser!

Während sich hierzulande der Frühling noch recht ziert und der Winter scheinbar auch noch nicht so genau weiß, ob er sich denn nicht endlich auf „Sommerfrische“ ans andere Ende der Welt verzupfen soll, ist es gar nicht weit von Österreich bereits jetzt herrlich warm.

Eigentlich ist es im einst mächtigen Reich der Pharaonen ja nie kalt, ja in den Sommermonaten sogar ziemlich heiß. Aber gerade jetzt, wenn in unseren Regionen die Tage noch trüb und frostig sind, ist’s dort, wo einst Ramses, Nofretete und Kleopatra das Sagen hatten, angenehm warm. Die besten klimatischen Verhältnisse also für allerlei Outdooraktivitäten. Und da ich eher keine Golferin bin – die finden nämlich auf den feinen Plätzen in Makadi oder Soma Bay ihr Glück – zieht es mich aufs Wasser. Mein Ziel ist El Gouna am Roten Meer, wo man auf zwei Top Plätzen natürlich auch dem kleinen verflixten Ball hinterher sein kann. Vielmehr aber steht der kleine Ferienort, rund 20 Kilometer von Hurghada entfernt, bei Wassersportfreaks hoch im Kurs.

„Heiliger Ort“ für Windverliebte

Auch ich liebe das Wasser, ich schwimme gerne und hab mich auch schon im Tauchen versucht. Das kann man mit den Profis aus einer der sieben Tauchschulen in El Gouna am Hausriff oder auf Touren zu traumhaften Tauchgründen, wo Begegnungen mit allerlei großen und kleinen Fischen fast garantiert sind, natürlich sehr gut. Hai & Co muss diesmal allerdings auf meinen Besuch verzichten, ich hoffe, sie verkraften‘s? Ich habe mir nämlich in den Kopf gesetzt, am Wakeboard eine gute Figur zu machen. Gut, ich könnte auch Kitesurfen, schließlich ist El Gouna für alle Windverliebten und Kitesurfprofis fast ein „heiliger“ Ort. Ob sanftes Lüfterl für Anfänger oder ein ordentlicher Blasius für Profis, hier wird in fünf Kitesurf-Stationen übers Wasser gefetzt, dass die Gischt nur so in die Höhe spritzt. Wunderschön zum Ansehen, wenn die, dies Können übers Wasser fegen, aber definitiv nichts für mich. Obwohl man mir erklärt, dass Kitesurfen jeder erlernen kann und an dieser Sportart absolut nichts Gefährliches ist, besinne ich mich meines wenig ausgeprägten Talents für Sportarten mit Brettern – ich gehe seit Jahren nicht mehr Skifahren, weil ich für alle anderen Pistenteilnehmer viel zu gefährlich bin – und bleibe also beim Wakeboard. Obwohl, Fehler gefunden?

Vom Brett in die Bar!

Ich fahre in den Sliders Cable Park von El Gouna, übrigens einer der größten weltweit mit Olympia-Standards, und beginne beim Anblick des Sportgeräts an meinem Vorhaben zu zweifeln. „Hey, magst Du das wirklich tun? Dich verdreht auf ein Brett schnallen lassen, um den wenig erfolgversprechenden Versuch zu unternehmen, länger als einen Atemzug aufrecht auf selbigem zu stehen?“, höre ich meine innere Vernunft sprechen und gebe als Antwort: „Das sieht doch easy aus. Du wirst vom Cable langsam gezogen, ausgeklinkt und fährst quasi von alleine über die Kielwelle. Das kann doch jedes Kleinkind!“ Also schlupfe ich rein ins Sportgerät, stehe seitlich zur Fahrtrichtung und gehe unter. Was jedes Kleinkind zu können scheint, kann ich nicht. Mich hat es auf gut Wienerisch gesagt, ordentlich auf die Pfeife, sprich ins erfrischende Wasser geschmissen. Und, ich weiß jetzt ein für alle Mal: Wenn Brett, dann Schach- oder Hackbrett. Damit tu ich mir und meinen Mitmenschen einen Gefallen und vor allem niemandem weh. Spaß hatte ich trotzdem, wie auch alle, die mir zusahen, und geht’s bei uns in den Alpen nach dem Sport zum Après Ski, lässt man hier abends in El Gouna in der Abu Tig Marina in den vielen hippen Lokalen den Tag bunt und stimmungsvoll ausklingen. Ich tue das in der angesagten Bar „The Bartender“, wo auf einer ellenlangen Karte Cocktails der bizarrsten Ausprägung, von süß bis würzig pikant, angeboten werden und wo mit Blick auf exklusive Yachten die Nacht zum Tag gemacht wird. „Life as it should be“, so sagt man zu und in El Gouna und das trifft es genau!

Grün, modern und doch traditionell!

El Gouna ist eine am Reißbrett entstandene Stadt, wo vor rund 25 Jahren die Wüste noch bis an die unberührte Küste reichte und sich die Wüstenfüchse Gute Nacht sagten. Heute ist El Gouna eine mit allen infrastrukturellen modernen Finessen ausgestattete (Ferien)Stadt. Zwar künstlich, aber im Gegensatz zu manch anderer kreierten Metropole wurde hier auf jedwede Gigantomanie und hoch in den Himmel ragende spektakuläre Bauprojekte verzichtet. Man baut nachhaltig, umwelt- und ressourcenschonend. So verfügt man etwa über eine eigene Recycle- und Wasseraufbereitungsanlage, die El Gouna mit Frischwasser versorgt. Wie auch die Abwässer der 19 Hotels gefiltert und für die Bewässerung der Hotelgärten und Golfplätze verwendet werden. Man baut im nubischen Stil mit modernem Touch, nicht in die Höhe, sondern bleibt, auch was die großen Hotelanlagen betrifft, auf „Augenhöhe“. Das verleiht der Stadt eine dorfähnliche heimelige Gemächlichkeit. Ja, man hat auch Inseln aufgeschüttet, und so dem Meer Bauland abgerungen. Man hat Lagunen angelegt  und Kanäle gegraben. All das fügt sich perfekt zu einem harmonischen Ganzen zusammen, unzählige Brücken führen zu den Ferien- und Hotelanalgen wie zu den privaten Villen, die von lokalen als auch ausländischen Käufern erworben werden können. Und El Gouna ist bis auf ausgewählte Zonen, autofrei. Das Verkehrsmittel schlechthin ist das Elektro Tuk-Tuk, um einen Euro pro Person tuckert man umweltfreundlich von A – nach B. Umrahmt wird all das von einem sauberen und kräftigt blauem Meer, das auch in den drei Marinas – Abu Tig Marina, New Marina und Abydos-Yachthafen – wo in der Sonne glitzernd große und kleine Yachten ankern und auf ihre betuchten Besitzer warten, nach Sommer, Sonne und gesundem Wasser riecht. Wie es eben sein soll. Rund 22.000 Menschen haben heute in El Gouna ihr permanentes Zuhause. Mit Kindergarten, einem nach europäischem Standard ausgestatteten Spital, Apotheke, Zahnarzt, einer Dekompressionskammer für Taucher, Schulen, einem modernen Campus der TU Berlin sowie einer Dependance der Bibliothek von Alexandria, Tankstellen, Supermärkte, Hühner- Enten- und Fischzucht, Banken, eigenem Telefonnetz und Fußballstadion, Cafes & Restaurants, hippen Läden und traditionellen Basare, einem öffentlichen Verkehrsnetz mit Bussen, Taxis und Booten, ja sogar einer eigenen Weinkellerei mit sehr manierlichen Roten und Weißen und einem hervorragenden Champagner. Also mit allem, was zu einem urbanen Leben dazugehört, wie auch eine koptische Kirche und eine Moschee dem internationalen und weltoffenen Anspruch folgend, keinen Widerspruch im Stadtbild wie im täglichen Leben darstellen.

Und wo gibt’s das alles?

FTI Touristik bietet in seinem bis 31. Oktober 2017 gültigen El Gouna-Magalog 18 Top Hotels, Sport- und Actionpackages sowie Wellnessangebot an. Mit dem LABRANDA Club Paradiso oder dem Steigenberger Golf Resort sind zwei größer Anlagen im Portfolio, aber auch kleinere Hotels mit sehr viel Charme wie das Ali Pasha oder das Turtle’s Inn sowie das bei Strandurlaubern überaus beliebte Bellevue Beach Resort finden sich im Angebot. Mit der „FTI-Vorteilswelt“ erhalten Gästen exklusive Goodies: Etwa eine Aufmerksamkeit am Hotelzimmer, ein zusätzlicher Drink an der Bar, Ermäßigungen bei Ausflügen oder eine kostenlose Lagunenfahrt (eine Empfehlung!). Und mit dem Dine-Around-Konzept ist gegen einen geringen Aufpreis der Besuch verschiedener Restaurants in El Gouna möglich.

Weitere Informationen

www.fti.at
www.elgouna.com
Kiteboarding Club El Gouna: www.Kiteboarding-Club.com
Sliders Cablepark El Gouna: www.sliderscablepark.com

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