Das Paradies rückt näher

Das Paradies rückt näher

In den 80ern Kult geworden und heute nicht mehr aus unseren perfekten Urlaubsvorstellungen wegzudenken: Die Karibik. Gerade jetzt in den Wintermonaten lockt paradiesische Wärme mit angenehmen 28°C und den, in Österreich so spärlichen, Sonnenstrahlen. Besonders reizvoll von Dezember bis April, gilt die Dominikanische Republik, die weitestgehend von den Hurrikans Irma und Maria verschont geblieben ist. Und dorthin, genauer in die Region Samaná im Nordosten der Insel, in das kleine Örtchen Las Galeras, lud REWE Austria Touristik zum FAM-Trip.

Anreise im Paradies

Los geht es mit einem Abstecher nach Frankfurt, von wo aus Condor nach Punta Cana startete. Ein Direktflug von Frankfurt nach Samaná war bisher nicht möglich, seit November allerdings bietet Condor eine direkte Verbindung FRA – AZS auf die Halbinsel an. In der Premium Economy Class von Condor, die uns mehr als bequem in neun Stunden nach Punta Cana, in den Osten der Dominikanischen Republik bringt, genießen wir vielen Annehmlichkeiten an Bord, wie bequemere Sitze, tolles Entertainment-Programm und eine fabelhafte Gourmetküche. In Punta Cana angekommen (Ortszeit: 23.00 Uhr, MEZ: 04.00 Uhr) geht es erst einmal ins Hotel. Das 5* Grand Palladium Bávaro Resort & Spa liegt gemeinsam mit zwei weiteren Anlagen direkt am weißen Karibiksandstrand von Bávaro und bietet neben einem tollen Spa-Bereich, ein weitläufiges Areal, das zum Spazierengehen einlädt. Um uns in diesergroßen Hotelanlage nicht die Füße „wund“ zu laufen, besichtigen wir sie abequem im Golkart, mit dem Bus geht es dann weiter nach Samaná. Unser Ziel: Das COOEE at Grand Paradise Samaná Hotel.

Eine kleine Weltreise

Die Region Samaná liegt im äußersten Nordosten der Dominikanischen Republik und umfasst eine kleine saftig grüne Halbinsel. Erreichen konnte man das bislang noch wenig erschlossene Urlaubsparadies nur per Bus in fünf Stunden Fahrzeit. Der Direktflug von Condor von Frankfurt nach Samaná reduziert die Anreisezeit bis auf unter eine Stunde. Eine üppige tropische Vegetation ist hier überall, es ist grün, grün und noch mehr grün und nur einige abgebrochene Palmenspitzen zeugen noch von den Stürmen, die Infrastruktur funktioniert bestens. Nur Hektik ist hier ein Fremdwort und auch wir passen uns der landesüblichen Langsamkeit an. Vorbei an Reisfeldern, Plantagen und jeder Menge Palmen erreichen wir unser Ziel, wo wir mit einem Cocktail tanzend und überaus freundlich von der Hotelcrew empfangen werden und in unseren Junior Suiten einchecken. Das COOEE-Konzept (für den internationalen Markt lautet das Stichwort „Select“) wird seit zwei Jahren im Hotel Grand Paradise Samaná für den deutschen Markt angeboten und umfasst neben allen Spezialitätenrestaurants auch einen eigenen Bereich mit Pool, an dem man zu jeder Tageszeit kostenlos Cocktails und Snacks genießen kann. Wie bei allen COOEE-Hotels wird besonders auf das Service und den unverwechselbaren COOEE-Charakter, der sich unter anderem auch in Form von Highspeed-WLAN in der gesamten Anlage widerspiegelt, Wert gelegt.

Summerdreaming – Bacardi-feeling

Wer ein echter Naturliebhaber ist, sollte sich Samaná auf keinen Fall entgehen lassen. Grün, soweit das Auge reicht und mehr Palmen, als man sich vorstellen kann, denn hier findet sich die höchste Palmendichte weltweit. Sehenswert ist auch der Los Haitises Nationalpark, der sich gegenüber der Halbinsel in der Bucht befindet. 58 kleine, dichtbewachsene Inseln, die einen Artenreichtum an Vögeln aufweisen, können per Boot besichtigt werden – Whalewatching inklusive, denn die großen Säugetiere besuchen die Bucht gerne, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Immer mit an Bord: Coca Cola und echter dominikanischer Rum. Auch Ananas und Kokosnüsse werden stets gereicht, während wir die 45minütige Überfahrt genießen. Die Sonne blinzelt immer wieder durch die Wolkendecke, wodurch die Tierwelt zum Leben erwacht. Bereits von Weitem lassen sich unzählige Vogelarten erkennen, und über die Inseln fliegen. Auch einzelne Höhlen lassen sich auf dem Festland besichtigen, die früheren Zivilisationen Schutz vor heftigen Stürmen boten, wovon auch Höhlenmalerein zeugen. Wenn auch nicht alle davon als sind und erst im Nachhinein hinzugefügt wurden. Ein traumhafter Ausblick und echtes Karibik-feeling kommt dann auf der „Bacardi-Insel“ auf – oder wie sie richtig heißt: Cayo Levantado –, die als Drehort für die Bacardi-Werbung in den 80ern diente. Ganz privat lässt sich dieses Feeling im 5* Luxury Bahia Principe Cayo Levantado Resort erleben, das auf der Insel die andere Hälfte exklusiv ihren Gästen zugänglich macht.

Für Entdecker

Die Highglights von Samaná lassen sich mit einer eigenen Rundreise durch die Region
erleben, die unter anderem eine Wanderung zum Wasserfall „El Limon“, eine Besichtigung eines typisch dominikanischen Hauses mit angrenzender kleiner Garten-Plantage und einer Zigarrenfabrik enthält. Doch alles der Reihe nach: Mit Gummistiefeln ausge-rüstet, geht es erst einmal quer durch den Dschungel, bevor wir beim Wasserfall ankommen. Die anstrengende Wanderung lohnt auf jeden Fall, als sich der 50 Meter hohe „El Limon“ vor uns erstreckt und seine Wassermassen in die Tiefe stürzen lässt. Trocken bleibt man hier nicht, doch die Abkühlung ist eine wahre Wohltat nach dem mühsamen Abstieg über die mehr als 250 Stufen, die zur kleinen Plattform vor dem Wasserfall führen. Der Besuch der Zigarrenfabrik und eine entsprechende Unterweisung in die kunstvolle Herstellung einer solchen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Bei der Besichtigung eines typisch dominikanischen Hauses entführen uns unsere Guides in die exotische Früchtewelt – von handtellergroßen Oliven bis zu Kaffeebohnen und Mangobäumen – bevor wir uns mit lokalen Produkten wie Kakao, Kaffee, Vanille, Zimt, Kokosnussöl und Mama Juana, das beliebte Nationalgetränk der Dominikaner, für zu Hause eindecken.
Überrascht werden wir abends mit einem tollen Candellight-Dinner am Strand, bevor wir Abschied vom Paradies nehmen müssen und es wieder Richtung winterlichem Österreich geht – bequem vom Flughafen in Samaná direkt mit Condor nach Frankfurt.

Autor: Nadine Vejnoska
Dieser Artikel ist ein Auszug aus der traveller Ausgabe 01-02 | 2018

Wichtige Informationen

www.billareisen.at
www.condor.com
www.avia-reps.com
www.godominicanrepublic.com

Für Gäste, die per Luft- oder Seeweg in die Dom. Rep. reisem, entfallen ab 1. April 2018 die zehn US-Dollar der obligaten Touristenkarte. Die Kosten werden ab dann im Preis für Flüge und Seereisen inkludiert sein. Für Einreisen am Landweg sind keine Änderungen geplant.

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