Servus, Wunderwelt Flughafen!

Servus, Wunderwelt Flughafen!

Nicht nur Günther - Sie wissen schon, das ist der supercoole Chef vom Flughafen, der meinem Papa mit der grandiosen „easy parking“ Idee eine riesige Freude machte, weil der damit meine Mama zur begeisterten und sehr entspannten Vielfliegern machen konnte - ist ein Fan von Tom Turbo. Auch ich steh auf das superschlaue Wunderfahrrad, das mit 111 grandiosen Tricks alle Gauner dieser Welt mir nix dir nix zur Strecke bringt. Und, eh klar, dass Tom Turbo auch einen Flugtrick drauf hat und damit - zumindest in meiner Phantasie - mit den modernen Jets, die tagtäglich am Wiener Flughafen starten und landen, mithalten kann.

Servus, Wien Tower, wir befinden uns im Landeanflug, höre ich den Piloten eines Düsenjets sagen, der, soviel krieg ich mit, sich wohl gerade im Anflug auf den Wiener Airport befindet. Ab dann versteh ich nur noch Bahnhof, naja, ich muss ja nicht verstehen, was die Lotsen vom Tower ins Cockpit melden: Nehmen sie Piste 1/6, Rollweg Echo 1/6, Rollhalt 1/6, alles zur Landung frei. Welcome in Wien, rollen sie zu ihrer Parkposition! Aha, also mit dem Auto ist das einfacher, da ist auch egal aus welcher Richtung der Wind weht. Wussten Sie, dass Flugzeuge immer gegen den Wind landen? Das sagt mir der Pilot und auch der „Luftdirigent“, der im 8. Stock des Towers mit vielen Kollegen täglich Flugzeuge von Wegpunkt zu Wegpunkt leitet. 300 sind es von der Austro Control, die „da oben über Österreich alles sehr sicher machen“, und die die Flugzeuge bei Start und Landung in die richtige Reihenfolge bringen. Wow, wie cool ist das hier oben im Flughafentower, ich kann ganz weit sehen. 100 Minuten hochkonzentriert arbeitet ein Fluglotse, dann hat er 30 Minuten Pause. Der Job eines Fluglotsen ist ein megaverantwortungsvoller und sehr stressig, aber oh ja, er würde mir sehr gut gefallen. Überhaupt ist’s hier am Flughafen ziemlich cool, in dieser gar nicht so kleinen Welt ist tagtäglich sehr viel los. Klar, hauptsächlich dreht sich hier alles ums Fliegen, rund 620 Starts und Landungen gibt’s täglich am Wiener Airport. Rund zwei Millionen Liter Kerosin werden täglich hier in die Flugzeuge getankt, rund 4.500 Mitarbeiter sind täglich in vielen verschiedenen Bereichen im Einsatz. Das aber am Flughafen Wien gesamt rund 20.000 Menschen in vielen hier ansässigen Firmen – mehr als 250 sollen es sein – arbeiten, muss man sich auch einmal vorstellen. Das sind nämlich fast soviel Menschen, wie in meinem Heimatort wohnen. Von denen, da bin ich mir sicher, auch ganz viele hier in diesem Wunderwerk Flughafen ihren Job haben.

Ich wär so gern mein Koffer

Wenn wir in Urlaub fliegen, ist das Einpacken immer der größte Stress, weil viel passt ja nicht rein in einen Koffer, der nicht schwerer als 23 Kilogramm sein darf. Also mein Papa und ich kommen ja immer ganz gut aus, Männer brauchen im Urlaub auch nicht viel, aber bei meiner Mama und Schwester löst diese Beschränkung schon Tage vor der Abreise panikartige Zustände aus. Weil Minimum fünf paar Highheels, Flipflops zu zig Bikinis, kurze Röcke und lange Kleider, warme Schals, bunte Shorts und Hosen – Berge von Klamotten werden in den Koffer gestopft, der unter Ächzen und Stöhnen verschlossen, korrekt beschriftet und getagt, nach dem Check in dann die Reise über ein 14 Kilometer langes Förderband bis zum Flugzeug antritt. Mehr als 50.000 Koffer werden in der Gepäckzentrale am Wiener Flughafen pro Stunde abgefertigt und sicherheitstechnisch gecheckt. Hier auf dieser „Koffer-Hochschaubahn“ geht nichts durch, was nicht durch darf und sollte ein Koffer aus der Reihe tanzen, weil das Label vielleicht zerknittert und damit maschinell nicht lesbar ist, helfen Gepäckagents dem „Ausreißer“ wieder zurück ins System. Damit der Koffer auch verlässlich dort ankommt, wo sein Besitzer, vielleicht meine nervöse Schwester, am Gepäckband auf ihn wartet …

Faszination Flughafen

All das habe ich von Thomas Brezina am Flughafen Wien gelernt, der Tom Turbo in seinen Büchern und in der Kinderfernsehserie zum Leben erweckte und jetzt gemeinsam mit seiner Tom Storyteller GmbH und dem Flughafen Wien den neuen Erlebnisraum rund um die Luftfahrt für alle – vom Kindergartenkind bis zum Opapa – entwickelte. Wo in multimedialen Installationen Starts und Landungen aus der Cockpit-Perspektive, der Weg des Koffers vom Einpacken bis zur Ladeposition im Flieger, der Airport aus virtueller Sicht eines Fluglotsen am Tower sowie die rege Welt Flughafen in einer spektakulären 24-Stunden-Installation dargestellt und erlebbar gemacht werden.

Auf mehr als 600 qm werden mit modernster Technik multimediale Ausstellungselemente geschaffen, die sowohl kleine und große Gäste begeistern sollen. Aufgeteilt auf vier „Compartments“ werden in einem überdimensionalen Flugzeug-Cockpit virtuell Starts und Landungen aus der Pilotenperspektive simuliert. In einer Nachbildung des 109 Meter hohen Flughafentowers wird der Flughafen aus Sicht der Lotsen anschaulich gemacht. Was mit dem Koffer nach dem Check-in passiert, erfährt man im Zuge einer multimedialen Installation rund um die komplexe Gepäcksortieranlage und in einer 24-Stunden Installation wird der rege Dauerbetrieb am Flughafen Wien dargestellt.

Im Foyer der Besucherterrasse wird im Rahmen der Besucherwelt Wissenswertes zum Thema Umwelt, Feuerwehr und zur Geschichte des Flughafen Wien erzählt. Im Rahmen der Erlebnistour wird in hochmodernen klimatisierten Stockautobussen das Flughafen-Vorfeld erkundet, die Besucher erhalten dabei einen umfassenden Blick hinter die Kulissen des täglichen Flughafen-Betriebs mit Stopps bei der Feuerwache und im General Aviation Center. Auch die Landung des weltgrößten Passagierflugzeuges, des Airbus A380, ist Teil der Tour.
Einen spektakulären und uneingeschränkten weitreichenden Blick erhält der Besucher von der 1.800 qm großen Aussichtsplattform auf der Besucherterrasse.

Wichtige Informationen

Informationen zum Besucherwelt-Angebot und zu den Buchungsmöglichkeiten unter www.viennaairport.com

zurück zur Übersicht